smal, Mittwoch, 8. Dezember 2004, 14:19 i-D als e-Edition haha, die seit ein paar monaten erhältliche e-Edition des i-D magazine ist quasi gleich teuer wie die print-edition (uk preis print/abo = e-Edition preis - einzelausgabe 3,50 pfund, jahresabo 35 pfund). und deren extrakomischen browser braucht man auch noch dazu. what's the point?
weiß jemand, wie gut das ganze e-paper-zeug, vor allem bei den tageszeitungen, eigentlich läuft und ob es als angebot überhaupt an- und wahrgenommen wird? comment! (2 comments)
mag man kaum glauben, dass es sich um ein in deutschland herausgegebenes (englischsprachiges) magazin handelt. ganz herausragend, kann locker mit baby und anderen mags dieses kalibers mithalten. schön und zurückhaltend layoutet. kaum anzeigen. keine ahnung, wie sich 032c finanziert. exzellente themen, contributoren, fotografen. dieses jahr ist mir nichts feineres begegnet.
inhaltlich dreigeteilt. zunächst die art section, nur bilder, kein text:
// surface - photos von taiji matsue
// the new industrial parks near irvine, california - photos con lewis baltz
// sweet dreams / landscape#1, serie 1 - sugar landscapes, installation/ausstellung von herzog & de meuron
// tomorrow square - photos von aglaia konrad
// inner space - art work von hideki nakajima
im mittleren teil, auf mattem papier gedruckt, essays, interviews und artikel:
// konstantin melnikov - essay von bruce chatwin
// creating space - mark hooper (editor esquire magazine) interviewt nick knight (photographer, director of showstudio)
// innerworld - illustrationen von geneviève gauckler
// experiencing space - joachim bessing interviewt olafur eliasson
// time capsule 04.2004-10.2004 - people, projects and moments of our time. unter anderem: alexander von schönburg berichtet über ein treffen mit helmut berger, peter michalzik interviewt matthias lilienthal (leiter des theater projekts hebbel am ufer, berlin), jop van bennekom befragt ingrid sischy über "the seven book extravaganza on the first decade of interview magazine, published by 7L/steidl" (7 bände im trolley on wheels designed by lagerfeld plus reprint der ersten ausgabe von 1969 für $ 1000. "And then later in a year or so, we are doing cheaper paperback editions. So students and people who don't have that kind of money can have it. But in the first round we have to do it in the andy warhol way")
// mapping space: interview mit philippe rekacewicz
// fantasy publishing: emily king über maurizio cattelans magazinprojekt permanent food
der dritte teil hat schließlich den schwerpunkt fashion. wiederum nur photos:
// man - a collaboration between steven klein and brad pitt
// walk the apocalypse - modestrecke, photos von lee broomfield
// hair - photos von alasdair mclellan
// search & destroy - photos von sem rubio chico
// the distance between me and you - photos von benjamin alexander huseby
032c, fashion, art & conflict,
8th issue "space", berlin winter 2004/2005
185 seiten, 10 euro
website: www.032c.com
[danke übrigens für die zusendung der free copy!] comment! (13 comments)
Montag, 29. November 2004
supatyp, Montag, 29. November 2004, 08:50 it was 20 years ago today THE FACE No.56, Dezember 1984
96 Seiten, schon sehr gute Modephotos, Titelstory: Frankie geht nach Hollywood, tolles Interview mit Ron Atkinson (Manchester United), Versace macht auf New Romantic, Tony Parsons mit langem Riemen über David Bailey, und Boy George undundund. comment! (one comment)
Samstag, 27. November 2004
supatyp, Samstag, 27. November 2004, 12:44 AD 1/2005
Der Architectural Digest ist immer noch das geschmackssicherste Monatsheft im deutschsprachigen Raum, wenn es um Architektur, Inneneinrichtung und den ganzen Rest da geht. Zwischen ihm und meinzwegen der Schöner Wohnen liegen Welten.
Die Doppelnummer Dezember/Januar ist ein 260seitiger Hochglanzklopfer. Die amerikanischen Innendekos da muss man ja nicht mögen. comment! (no comments)
supatyp, Samstag, 27. November 2004, 12:29 Titanic 12/04
Sehr guter IRL-Stunt mit dem Mauerbau, der immer hart an der Grenze zwischen okayem Pannetum und bürofolkloristischem Humor operiert. Die TITANIC wird immer mehr Werbeheft von DIE PARTEI, zu der so ganz richtig (ausser gönnerhaftes Wohlwollen zu äussern) auch noch niemand was gemacht hat. comment! (no comments)
supatyp, Samstag, 27. November 2004, 11:31 spex 12/04
Schönes John Peel Coverphoto, aber den Nachruf (Interview + autorzentrierter Onepager) haben die irnzwie wieder versemmelt. Komisches Gefühl immer bei dem Heft, so, als würden die gleich demnächst den ganz grossen Coup landen, aber dann doch nicht. Auch ne Art von cliffhängender Leser-Blatt-Bindung. comment! (one comment)
Freitag, 19. November 2004
supatyp, Freitag, 19. November 2004, 12:25 Tschüss, Pop!
Wie eng die POP an Konzept und Mitarbeiterstamm der unlängst schamlos
gemeuchelten THE FACE gebunden war, sieht man hier: POP Nummer 10 ist ohne die Faceisten echt die unterallerkanonigste Ausgabe ever. Nix sophisticated, zum Teil sehr schlechte Fotostrecken, auch Juergen Teller - sonst ab und zu mal mit Bringern am Start - krückt da nur noch mit. Okay, Christina Ricci sind Pluspunkte, aber dafür ist der Textteil durchgängig below Praktikantenlevel: die Interviews hat unsere Tochter wie die mit 8 Jahre z B Die Ärzte interviewt hat, besser gemacht. Da is kein Witz, keine Experimentierfreude, die Anzeigen wirken luschig – mit Pop hat das nicht viel zu tun. Es ist ein dickes Modemarketingheftchen in Hochglanz. Mehr nicht mehr. Schade! comment! (5 comments)
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